Julia Kirchner
SOPRAN

J. S. Bach: Non sa che sio dolore, BWV 209 und G. F. Händel: Silete venti, HWV 242

Thüringer Allgemeine, September 2014

... Zu dieser italienischen Grazie passte die Sopranistin Julia Kirchner bestens, die mit wunderbarer Wärme und dramatischem Temperament die großartigen wie schwierigen Gesangsparts scheinbar mühelos meisterte.

... Die Künstlerin verkörperte hier wiederum in den sich ständig steigernden Arien, die in einem "Alleluia" gipfelten, mit einer traumwandlerischer Virtuosität und Perfektion die festliche Lebensfreude des Barock.

 

G. F. Händel: Silete venti, HWV 242

Thüringer Landeszeitung, August 2014

...der wundervolle Sopran Julia Kirchners - ausdrucksstark und auch noch in den schwierigsten Koloraturen (deren es in diesem Werk Händels mehr als genug gibt) technisch voll auf der Höhe.

 

J. S. Bach: Jauchzet Gott in allen Landen, BWV 51

Thüringer Landeszeitung, November 2012

In bravouröser Meisterschaft füllte die Sopranistin Julia Kirchner den Kirchenraum mit ihrer klaren, glockenhellen Stimme, die sich flink und doch mit bewegtem Ausdruck durch die schwierigen Koloraturen wand, ohne sich in kühler Akrobatik zu verlieren.

 

Göttinger Reihe Historischer Musik

Göttinger Tagesblatt, Dezember 2011

Engelsgleiche Stimme und ein vereinsamtes Solo

Julia Kirchner faszinierte dabei durch blitzsaubere Phrasierungen, mimische Ungezwungenheit und fein zerstäubende Piani. Ihre wohltimbrierte Stimme hat einen festen Kern, klingt aber nie hart, füllt den Raum mühelos bis in den letzten Winkel.

 

C. Monteverdi: L'Incoronazione die Poppea (Kammeroper Schloss Rheinsberg)

Berliner Zeitung, Juli 2011

Julia Kirchner spielt die sitzengelassene Ottavia als eine in ihrem Leid gefangene Figur und kann ihr klanglich ebenso wie darstellerisch eine beeindruckende Tiefe verleihen. 

 

Finale Internationaler Solistenwettbewerb für Alte Musik Brunnenthal, Österreich

Passauer Neue Presse, September 2010

Julia Kirchner aus Thüringen mit einer samtenen Stimme und viel Strahlkraft gesegnet...

 

Liedermatinée "Frauenliebe und -leben", Mendelssohn-Tage Leipzig

Leipziger Volkszeitung, September 2010

Alle Register gestalterischen Könnens und ungekünstelter Stimmbeherrschung zieht Kirchner bei einer gekonnt gebauten Mendelssohn-Liedfolge, um dann vor allem mit Grieg zu begeistern, dessen "Traum" für diese Stimme geschaffen scheint. Gemeinsam mit Aiba gestaltet die Sängerin romantische Bilder, wie sie eindrucksvoller und geschlossener nicht sein könnten.

 

Schubert-Lieder, Max-Reger-Tage Weiden

Der Neue Tag, September 2009

Julia Kirchner deklamiert und erzählt ebenso suggestiv wie natürlich. ... Edle Einfachheit und Klarheit, kein Pathos, keine Larmoyanz. Drastisch-plastisch die vier Personen im "Erlkönig"...

 

J. Haydn: Schöpfung

Herborner Tagesblatt, September 2008

Die Sopranistin Julia Kirchner, die den Part der Eva und des Erzengels Gabriel sang, wartete mit großem Stimmvolumen und dramatischer Ausdrucksintensität auf.

 

J. C. Bach: Catone in Utica

Leipziger Volkszeitung, April 2008

Julia Kirchner gibt einen machtbewusst-menschlichen Caesar mit edlen Linien und satten Farben, die der Beweglichkeit nicht im Weg stehen.

 

E. Humperdinck: Hänsel und Gretel

Der Neue Merker Wien, September 2005

...Julia Kirchner, die stimmlich wie darstellerisch eine hinreißende Knusperhexe hinlegte.

Tagesspiegel Berlin, August 2005

Julia Kirchner bleibt als Hexe der schwierigen Mezzopartie nichts schuldig. Ihr furchterregendes Kostüm macht sie zur Stammeskriegerin, beim "Hexenritt" fegt sie auf einem fahrbaren Riesenbesen durchs Publikum und krönt ihr Solo - "Galopp lopp lopp, mein Besengaul" - mit lodernd hohem H. Eine schöne Stimme für eine häßliche Opernfigur - das ist hier kein Widerspruch.

Operngala der Kammeroper Rheinsberg

Berliner Morgenpost, Juli 2005

Eine Hexe tritt hinter der Hecke hervor, mit leuchtenden Augen und verzogenen Mundwinkeln. Garstig und zynisch klingt ihre Stimme. Julia Kirchner ist weder kostümiert noch geschminkt. Und doch wütet sie bei der Operngala der "Kammeroper Schloß Rheinsberg" mit so viel Spiellust, Temperament und Gruselnuancen, daß ihr die Bravorufe zufliegen. Kein Zweifel: Für die kommende szenische Produktion von Humperdincks "Hänsel und Gretel" ist sie ein Glücksfall.

Tagesspiegel Berlin, April 2005

...Julia Kirchner aus Thüringen, seit 2004 an der Guildhall School of Music and Drama in London, ... singt die Szene der Hexe "Nun, Jüngelchen" mit einer solchen falschen Freundlichkeit und Lust am Grimassenschneiden, dass man den Spaß am Schauspielen regelrecht spürt...