Julia Kirchner
SOPRAN

Julia Kirchner stammt aus dem thüringischen Waltershausen. Als Stipendiatin der Evangelischen Studienstiftung Villigst studierte sie klassischen und historischen Gesang, Gesangspädagogik, Liedinterpretation und Romanistik in Leipzig, London, Rom und Weimar, wo sie u.a. von Jeanette Favaro-Reuter, Marek Rzepka, Karl-Peter Kammerlander, Penelope MacKay und Sara Mingardo betreut wurde. Zudem erhielt sie wichtige Impulse von Susanne Scholz, Sigiswald Kuijken, Sigrid T'Hooft, Peter Van Heyghen, Emma Kirkby und Christoph Prégardien. Zur Zeit arbeitet sie mit Ulrich Messthaler in Basel.

Die Sängerin übt eine rege Konzerttätigkeit aus, wobei ihr breites Repertoire Musik vom 16. bis 20. Jahrhundert umfasst. Engagements führten die Solistin in viele Länder Europas und zu Festivals wie den Händelfestspielen Halle, dem Bachfest Leipzig, den Thüringer Bachwochen, den Festivals La Chaise-Dieu und Ambronay (Frankreich), den Festivals Anima Mundi Pisa und Grandezze e Meraviglie Modena (Italien), styriarte Graz (Österreich), dem Goldbergfestival (Polen) sowie dem Festival AMUZ Antwerpen (Belgien). Sie war u.a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Thomaskantor Georg Christoph Biller, mit der Staatskapelle Dresden, in der Frauenkirche Dresden unter Frauenkirchenkantor Matthias Grünert sowie mit Barockgruppierungen wie Le Concert Lorrain, Telemannischen Collegium Michaelstein, La Banda, Capella Cracoviensis und dem Leipziger Barockorchester zu hören. Außerdem verbindet sie seit einigen Jahren eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Ensembles Camerata Bachiensis und Les Timbres. Das Singen in solistischen oder klein besetzten Formationen liegt der Sopranistin besonders am Herzen.  Als sehr prägend in diesem Bereich erwies sich das Musizieren mit Sigiswald Kuijken, mit Cantus Cölln unter Konrad Junghänel, mit dem Ensemble Weser-Renaissance Bremen unter Manfred Cordes, mit Musica Fiata / La Capella Ducale unter Roland Wilson und Balthasar-Neumann-Chor & Solisten unter Pablo Heras-Casado.

Ihr spezielles Interesse gilt dem vielseitigen Repertoire der Alten Musik, wobei sie die Welt der Barockgestik besonders fasziniert. Diese Kunst auf der barocken Opernbühne erlebbar zu machen, ist der Sängerin ebenso ein Anliegen, wie das Aufführen wiederentdeckter, zu Unrecht vergessener Werke. Daher arbeitet sie – zusammen mit ihrem Barockensemble scenitas und weiteren Formationen – zunehmend an der Umsetzung eigener Projekte.

Die Sopranistin gestaltet außerdem Programme mit Laute bzw. Theorbe, die sich v.a. dem englischen und italienischen Repertoire des 17. Jahrhunderts widmen.

Mit der Pianistin Nao Aiba als LiedduoWeimar gibt sie regelmäßig Liederabende mit Repertoire vor allem der deutschen Romantik, wobei auch Lieder weniger bekannter Meister sowie französische, angloamerikanische und skandinavische Werke von großem Interesse für das Duo sind.

Julia Kirchner ist Preisträgerin und Finalistin diverser internationaler Wettbewerbe. Ihr künstlerisches Schaffen wurde durch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen sowie CD-Produktionen dokumentiert. 

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Kurzvita

Die Sopranistin Julia Kirchner studierte klassischen und historischen Gesang, Gesangspädagogik, Liedinterpretation und Romanistik in Leipzig, London, Rom und Weimar. Sie erhielt wichtige Impulse u.a. bei Jeanette Favaro-Reuter, Penelope MacKay, Karl-Peter Kammerlander und Christoph Prégardien sowie im Bereich der Alten Musik bei Marek Rzepka, Susanne Scholz, Emma Kirkby, Sigiswald Kuijken, Sigrid T'Hooft, Peter Van Heyghen und Sara Mingardo. Zur Zeit arbeitet sie mit Ulrich Messthaler in Basel.

Engagements führten die Solistin in zahlreiche Länder Europas, auf internationale Festivals wie La Chaise-Dieux und Ambronay (Frankreich), styriarte Graz (Österreich), Anima Mundi Pisa (Italien), Goldbergfestival Gdansk (Polen), AMUZ Antwerpen (Belgien), die Händelfestspiele Halle und das Bachfest Leipzig. Sie sang u.a. mit dem Gewandhaus Orchester Leipzig, dem Leipziger Barockorchester, dem Telemannischen Collegium Michaelstein, Le Concert Lorrain und Capella Cracoviensis, arbeitete mit Dirigenten wie Sigiswald Kuijken, Konrad Junghänel, Manfred Cordes, Michael Schneider, Roland Wilson und Pablo Heras-Casado sowie mit Ensembles wie Cantus CöllnWeser-Renaissance Bremen, Musica Fiata / La Capella Ducale, Balthasar-Neumann-Chor & Solisten, Camerata Bachiensis und Les Timbres. Ihr besonderes Engagement gilt der Alten Musik, der historisch informierten Barockoper sowie dem Lied. Mit ihrem Barockensemble scenitas, dem LiedduoWeimar sowie weiteren Gruppierungen realisiert sie eigene Projekte.

Die Sopranistin ist Preisträgerin und Finalistin diverser internationaler Wettbewerbe. Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen sowie CD-Produktionen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.