Julia Kirchner
SOPRAN

Die Sopranistin Julia Kirchner stammt aus dem thüringischen Waltershausen. Als Stipendiatin der Evangelischen Studienstiftung Villigst studierte sie klassischen und historischen Gesang, Gesangspädagogik, Liedinterpretation und Romanistik in Leipzig, Basel, London, Rom und Weimar. Zu ihren Lehrern zählen Jeanette Favaro-Reuter, Ulrich Messthaler, Karl-Peter Kammerlander, Penelope MacKay und Sara Mingardo. Zudem erhielt sie wichtige Impulse von u.a. Margreet Honig, Susanne Scholz, Sigiswald Kuijken und Sigrid T'Hooft.

Die Sängerin übt eine rege Konzerttätigkeit aus, wobei ihr breites Repertoire Musik vom 15. bis zum 21. Jahrhundert umfasst. Engagements führten die Solistin in viele Länder Europas und zu Festivals wie La Chaise-Dieu, Ambronay und Musique & Mémoire (Frankreich), Anima Mundi Pisa (Italien), styriarte Graz (Österreich), AMUZ Antwerpen (Belgien) sowie den Händelfestspielen Halle, den Schwetzinger Festspielen und dem Bachfest Leipzig. Neben ihrer Zusammenarbeit mit Musikern wie Michael Schneider, Frieder Bernius und Jörg-Andreas Bötticher liegt der Sopranistin das Singen in solistischen oder klein besetzten Formationen besonders am Herzen.  Als sehr prägend in diesem Bereich erwies sich das Musizieren mit Sigiswald Kuijken, mit Cantus Cölln unter Konrad Junghänel, mit dem Ensemble Weser-Renaissance Bremen unter Manfred Cordes, mit La Capella Ducale & Musica Fiata unter Roland Wilson und dem Balthasar-Neumann-Chor, -Solisten & -Ensemble unter der Leitung von Pablo Heras-Casado.

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet die Sängerin mit dem französischen Ensemble Les Timbres sowie der Pianistin Nao Aiba als LiedduoWeimar. Dem mitteldeutschen Repertoire um Johann Sebastian Bach widmete sie sich mit dem Ensemble Camerata Bachiensis.

Auf der Opernbühne verkörperte sie Rollen wie Ottavia (Monteverdi), Proserpine (Lully), Vespetta (Telemann), Venus (Kusser) und Knusperhexe (Humperdinck). Das spezielle Interesse der Sopranistin gilt der faszinierenden Welt der Barockgestik. Diese Kunst auf der barocken Opernbühne erlebbar zu machen, ist ihr ebenso ein Anliegen, wie das Aufführen wiederentdeckter, zu Unrecht vergessener Werke. Daher arbeitet sie - zusammen mit ihrem Barockensemble scenitas und dem Ensemble tesori della musica - immer wieder an der Umsetzung eigener Projekte.

Julia Kirchner ist Preisträgerin und Finalistin diverser internationaler Wettbewerbe. Ihr künstlerisches Schaffen wurde durch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen sowie CD-Produktionen dokumentiert. Zuletzt erschien eine Aufnahme von Monteverdi's Selva morale e spirituale mit dem Balthasar-Neumann-Chor, -Solisten & -Ensemble unter der Leitung von Pablo Heras-Casado (Harmonia Mundi) sowie eine CD mit Werken Johann Rosenmüllers mit dem Ensemble Weser-Renaissance Bremen unter Manfred Cordes (cpo).

Zu den Projekten im Jahr 2018 zählen Aufführung von Purcell's Dido and Aeneas (Belinda) in Basel, das baockgestisch inszenierte Programm The blissful Twins Milton & Händel (Ko-Produktion der Händel-Festspiele Halle mit dem Barockensemble scenitas, Regie: Sigrid T'Hooft) sowie die erste Saison einer neuen Konzertreihe in Basel mit 2 Programmen (Telemanns dramatische Kantate Ino sowie ein Liederabend mit Werken Claude Debussys). 

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Kurzvita

Die Sopranistin Julia Kirchner studierte klassischen und historischen Gesang, Gesangspädagogik, Liedinterpretation und Romanistik in Leipzig, Basel, London, Rom und Weimar. Zu ihren Lehrern zählten Jeanette Favaro-Reuter, Ulrich Messthaler, Marek Rzepka, Karl-Peter Kammerlander und Penelope MacKay. Zudem erhielt sie wichtige Impulse von Margreet Honig, Susanne Scholz, Sigiswald Kuijken, Sigrid T'Hooft und anderen.

Engagements führten die Solistin in zahlreiche Länder Europas, auf internationale Festivals wie La Chaise-Dieu, Ambronay und Musique & Mémoire (Frankreich), styriarte Graz (Österreich), Anima Mundi Pisa (Italien), Goldbergfestival Gdansk (Polen), AMUZ Antwerpen (Belgien), die Händelfestspiele Halle und das Bachfest Leipzig. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Sigiswald Kuijken, Konrad Junghänel, Manfred Cordes, Roland Wilson, Michael Schneider, Frieder Bernius und Pablo Heras-Casado sowie mit Ensembles wie Cantus CöllnWeser-Renaissance Bremen, Musica Fiata / La Capella Ducale, Balthasar-Neumann-Chor & Solisten, Camerata Bachiensis und Les Timbres zusammen. Ihr besonderes Engagement gilt der Alten Musik, der historisch informierten Barockoper sowie dem Lied. Mit ihrem Barockensemble scenitas, dem LiedduoWeimar sowie weiteren Gruppierungen realisiert sie eigene Projekte.

Die Sopranistin ist Preisträgerin und Finalistin diverser internationaler Wettbewerbe. Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen sowie CD-Produktionen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.